Einfaches Ratatouille vom Blech mit frischen Sommerkräutern

Veröffentlicht: 22. April 2026
Alice RossAlice Ross
Tags: glutenfrei, vegan, Vegetarisch, Low-Carb, Röstgemüse, Französische Küche

Ratatouille vom Blech

Buntes, geröstetes Gemüse aus dem Ofen – gesund, unkompliziert und voller provenzalischer Aromen.

Vorbereitungszeit:15 Min.Kochzeit:35 Min.Gesamtzeit:50 Min.Portionen:4Schwierigkeit:Leicht

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien:195 kcal
Eiweiß:4 g
Kohlenhydrate:18 g
Fett:14 g

Es hat etwas Magisches, wie sich spätsommerliches Gemüse verwandelt, wenn es auf einen heißen Ofen trifft. Während ein traditionelles Ratatouille ständiges Rühren am Herd erfordert, übernimmt bei dieser Blech-Variante der Ofen die meiste Arbeit. Durch das Rösten von Auberginen, Zucchini und Paprika bei hoher Temperatur entstehen herrliche Röstaromen und eine Geschmacksintensität, die ein geschmortes Gericht kaum erreichen kann. Es ist eine Hommage an saisonale Produkte, die mit minimalem Aufwand den Duft der französischen Provence direkt auf den Tisch bringt.

Ich liebe es, dieses Gericht als leichtes Hauptgericht mit einem knusprigen Baguette und einem Klecks Ziegenfrischkäse zu servieren, aber es glänzt auch als farbenfrohe Beilage zu gegrilltem Hähnchen oder Fisch. Das Geheimnis liegt in der Einfachheit und dem aromatischen Finale aus frischem Basilikum und einem Spritzer Zitrone. Egal, ob für das Meal-Prep oder als stressfreies Abendessen – dieses Röstgemüse ist gesund, vegan und glutenfrei und schmeckt am nächsten Tag, wenn die Aromen durchgezogen sind, sogar noch besser.

Zutaten

  • Aubergine, in 2-3 cm große Würfel geschnitten:450 g
  • Mittlere Zucchini, in Halbmonde geschnitten:2 Stück
  • Gelbe Zucchini (oder gelber Squash), in Halbmonde geschnitten:1 Stück
  • Große rote Paprika, in grobe Stücke geschnitten:1 Stück
  • Große gelbe Paprika, in grobe Stücke geschnitten:1 Stück
  • Rote Zwiebel, in Spalten geschnitten:1 Stück
  • Kirschtomaten:150 g
  • Knoblauchzehen, fein gehackt:4 Stück
  • Olivenöl nativ extra:60 ml
  • Kräuter der Provence:1 EL
  • Grobes Meersalz:1 TL
  • Schwarzer Pfeffer:0.5 TL
  • Frische Basilikumblätter, gezupft:1 Handvoll
  • Zitronensaft:1 EL

Anleitung

  1. Den Ofen auf 200 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein großes Backblech für eine einfache Reinigung mit Backpapier auslegen.

    Mit Backpapier ausgelegtes Blech, vorbereitet neben frischem Ratatouille-Gemüse.
  2. Die gewürfelte Aubergine, Zucchini, gelbe Zucchini, Paprika und rote Zwiebel direkt auf das Backblech geben.

    Gewürfelte Aubergine, Zucchini, Paprika und rote Zwiebel auf einem Blech verteilt.
  3. In einer kleinen Schüssel das Olivenöl mit dem gehackten Knoblauch, den Kräutern der Provence, Salz und Pfeffer verrühren.

    Olivenöl, Knoblauch, Kräuter, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel verrührt.
  4. Die Ölmischung über das Gemüse träufeln und mit den Händen oder einem Pfannenwender gründlich vermengen, bis alles gleichmäßig überzogen ist. Das Gemüse in einer Schicht verteilen.

    Ratatouille-Gemüse mit Kräuteröl überzogen und in einer Schicht verteilt.
  5. Für 20 Minuten im Ofen rösten. Das Blech kurz herausnehmen, die Kirschtomaten hinzufügen und das Gemüse vorsichtig wenden.

    Teilweise geröstetes Gemüse mit frischen Cherrytomaten auf dem heißen Blech vermengt.
  6. Das Blech zurück in den Ofen schieben und für weitere 15 Minuten rösten, bis das Gemüse weich und an den Rändern leicht gebräunt ist.

    Zart geröstetes Ratatouille-Gemüse mit aufgeplatzten Tomaten und gerösteten Rändern.
  7. Aus dem Ofen nehmen und sofort mit Zitronensaft beträufeln. Vor dem Servieren mit den frisch gezupften Basilikumblättern garnieren. Warm oder bei Zimmertemperatur genießen.

    Fertiges Blech-Ratatouille mit Zitronensaft beträufelt und frischem Basilikum garniert.

Tipps & Hinweise

  • Versuche, das Gemüse in etwa gleich große Stücke zu schneiden, damit es gleichmäßig gart; Auberginen brauchen am längsten, schneide diese also nicht zu groß.
  • Das Blech nicht überladen. Wenn das Gemüse zu eng liegt, dämpft es eher, als dass es röstet. Verwende im Zweifel zwei Bleche.
  • Reste schmecken am nächsten Morgen fantastisch mit einem Spiegelei obendrauf.