Herzhafter geschmorter Kohl mit Rauchwürstchen & Kartoffeln

Veröffentlicht: 1. März 2026
Margaret RussellMargaret Russell
Kategorien: Gemüse, Osteuropäisch
Tags: Abendessen, Wohlfühlküche, One-Pot, Osteuropäisch, Kohl, Budgetfreundlich

Geschmorter Kohl

Wärmt von innen: geschmorter Weißkohl mit rauchigen Frankfurtern und Kartoffeln, ein unkompliziertes Wohlfühlessen.

Vorbereitungszeit:15 Min.Kochzeit:50 Min.Gesamtzeit:65 Min.Portionen:4Schwierigkeit:Leicht

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien:480 kcal
Eiweiß:22 g
Kohlenhydrate:33 g
Fett:28 g

Dieses Rezept greife ich gern, wenn ich etwas Ehrliches und Sättigendes möchte – einfache Zutaten werden durch langsames, geduldiges Schmoren verwandelt. Fein geschnittener Kohl zerfällt zu seidigen Bändern, die Kartoffeln saugen die würzige Brühe auf und rauchige Frankfurter geben eine fleischige Note, die wie eine warme Küchenumarmung wirkt.

Ein unkompliziertes One-Pot-Gericht, das nach Zuhause schmeckt: leicht süß durch einen Spritzer braunen Zucker und Essig, herzhaft durch Tomatenmark und Brühe und zum Schluss mit frischer Petersilie aufgehellt. Perfekt für Wochentage – sparsam, verzeihend und zuverlässig lecker.

Zutaten

  • Weißkohl, fein geschnitten:900 g
  • mehligkochende Kartoffeln, geschält und in 2,5 cm Stücke:450 g
  • Rauchwürstchen (Frankfurter), schräg geschnitten:6 Stück
  • gelbe Zwiebel, dünn geschnitten:1 Stück
  • Knoblauchzehen, fein gehackt:3 Stück
  • Gemüse- oder Hühnerbrühe:500 ml
  • Tomatenmark:2 EL
  • Apfelessig:2 EL
  • brauner Zucker:1 EL
  • Olivenöl:2 EL
  • Butter:1 EL
  • Kümmelsamen (optional):1 TL
  • koscheres Salz (oder normales Salz):1 TL
  • schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen:1/2 TL
  • Petersilie, frisch gehackt (zum Garnieren):2 EL

Anleitung

  1. Olivenöl und Butter in einem großen Bräter oder schweren Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, bis es leicht schimmert.

    Olivenoel und Butter schimmern in einem grossen Braeter
  2. Die geschnittene Zwiebel und eine Prise Salz dazugeben; gelegentlich umrühren und etwa 8 Minuten braten, bis die Zwiebel weich ist und leicht Farbe annimmt.

    Geschnittene Zwiebeln werden im Braeter weich und braeunen leicht
  3. Knoblauch und Kümmelsamen einrühren und 30 Sekunden anbraten, bis es duftet. Tomatenmark und braunen Zucker zugeben, verrühren und etwa 1 Minute mitbraten, damit sich die Aromen vertiefen.

    Knoblauch, Kuemmel, Tomatenmark und brauner Zucker mit Zwiebeln angeroestet
  4. Den geschnittenen Kohl und die Kartoffelstücke dazugeben, alles wenden, damit es mit der Zwiebelmischung bedeckt ist, und etwa 5 Minuten köcheln lassen, bis der Kohl leicht zusammenfällt.

    Geschnittener Kohl und Kartoffelstuecke in der Zwiebel-Tomaten-Basis gewendet
  5. Die Brühe und den Apfelessig angießen, kurz aufkochen lassen und dann die geschnittenen Würstchen gleichmäßig in der Kohl-Kartoffel-Mischung verteilen.

    Frankfurterscheiben in koechelnden Kohl und Kartoffeln gelegt
  6. Den Topf abdecken, die Hitze reduzieren und bei niedriger Hitze sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar und der Kohl weich ist, etwa 30 Minuten. Ein- bis zweimal umrühren und den Flüssigkeitsstand prüfen; falls zu trocken, bis zu 125 ml zusätzliche Brühe zugeben.

    Zarter Kohl, Kartoffeln und Frankfurter nach dem Schmoren mit Deckel
  7. Den Deckel für die letzten 5 Minuten abnehmen, wenn du die Aromen etwas konzentrieren möchtest. Abschmecken und bei Bedarf mit zusätzlichem Salz und Pfeffer nachwürzen.

    Offener Kohleintopf mit Frankfurtern und konzentrierter glaenzender Bruehe
  8. Heiß servieren, mit gehackter Petersilie bestreuen und nach Belieben mit knusprigem Brot oder Senf dazu reichen.

    Heisser geschmorter Kohl mit Kartoffeln und Frankfurtern, mit Petersilie garniert

Tipps & Hinweise

  • Verwende eine günstige, leicht geräucherte Frankfurter für den klassischen Geschmack – dicke Scheiben bleiben nach dem Schmoren schön fleischig.
  • Wenn du intensiveren Geschmack möchtest, die Würstchenscheiben vorab kurz anbraten, bis sie Farbe bekommen, bevor du den Kohl hinzufügst.
  • Reste schmecken am nächsten Tag oft noch besser; schonend auf dem Herd erwärmen und bei Bedarf einen Schuss Brühe ergänzen, wenn die Sauce zu dick geworden ist.