Klassische französische Zitronen-Madeleines mit Honig

Veröffentlicht: 18. Mai 2026
Sophia WilliamsSophia Williams
Kategorien: Obst, Französisch
Tags: Backen, Französisch, Zitrone, Kekse, Tea Time

Zitronen-Madeleines

Luftige, buttrige Biskuitküchlein mit feiner Zitronennote und dem perfekten goldenen Höcker.

Vorbereitungszeit:15 Min.Kochzeit:10 Min.Gesamtzeit:85 Min.Portionen:24Schwierigkeit:Mittel

Nährwerte (pro Portion)

Kalorien:85 kcal
Eiweiß:1 g
Kohlenhydrate:9 g
Fett:5 g

Es hat etwas wahrhaft Magisches, diese bescheidenen Madeleines zu backen. Mehr ein winziger Biskuitkuchen als ein Keks, sind diese französischen Köstlichkeiten berühmt für ihre elegante Muschelform und den charakteristischen „Höcker“ auf der Rückseite. Ich liebe es, sie frisch aus dem Ofen mit einer Prise Puderzucker zu servieren; sie bringen mit jedem Bissen einen Hauch Pariser Café-Kultur direkt in deine Küche.

Das Geheimnis einer perfekten Madeleine liegt im Temperaturkontrast. Das Kühlen des Teigs, bevor er in den heißen Ofen kommt, sorgt für den ikonischen Aufgang. In dieser Version verwenden wir Nussbutter (Beurre Noisette) und einen Hauch Zitronenabrieb für ein tiefes, nussiges Geschmacksprofil, das hervorragend zu einer Tasse Earl Grey Tee passt. Lass dich nicht von der Backform einschüchtern – wenn du die Technik erst einmal beherrschst, werden sie zu deinem Standard-Gebäck für Gäste.

Zutaten

  • ungesalzene Butter:115 g
  • große Eier (zimmerwarm):2 Stück
  • Zucker:100 g
  • Honig:1 EL
  • Zitronenabrieb:1 TL
  • Vanilleextrakt:1/2 TL
  • Weizenmehl (Type 405):125 g
  • Backpulver:1/2 TL
  • Salz:1/4 TL

Anleitung

  1. Die Butter in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Weiter köcheln lassen, bis sie eine hellbraune Farbe annimmt und nussig duftet (Beurre Noisette). Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

    Gebräunte Butter schäumt im Topf, bis sie hell bernsteinfarben ist
  2. In einer großen Schüssel die Eier und den Zucker etwa 3–5 Minuten lang kräftig aufschlagen, bis die Mischung hell und dickflüssig ist und beim Anheben des Schneebesens ein stabiles Band bildet.

    Helle Ei-Zucker-Mischung läuft als Band vom Schneebesen
  3. Den Honig, den Zitronenabrieb und das Vanilleextrakt vorsichtig unter die Eimasse rühren.

    Honig, Zitronenschale und Vanille werden in den Madeleine-Teig gerührt
  4. Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz über die Mischung sieben. Mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben, bis gerade so ein homogener Teig entsteht.

    Trockene Zutaten werden vorsichtig unter den hellen Madeleine-Teig gehoben
  5. Die leicht abgekühlte Nussbutter langsam in den Teig gießen und behutsam unterheben, bis der Teig glatt und glänzend ist.

    Gebräunte Butter wird in glänzenden Madeleine-Teig gegossen
  6. Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Dieser Schritt ist essenziell für die Bildung des Höckers.

    Madeleine-Teig mit Folie abgedeckt und im Kühlschrank gekühlt
  7. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Madeleine-Form gründlich einfetten und bemehlen, überschüssiges Mehl vorsichtig herausklopfen.

    Gefettete und bemehlte muschelförmige Madeleine-Form bereit für Teig
  8. Jeweils etwa einen Esslöffel des kalten Teigs in die Mitte jeder Mulde geben. Den Teig nicht verstreichen, er verteilt sich beim Backen von selbst.

    Kalter Madeleine-Teig in die Mitte der Muschelformen gelöffelt
  9. Die Madeleines für 8–10 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind und sich in der Mitte der typische Höcker deutlich aufgewölbt hat.

    Madeleines backen in der Form mit goldenen Rändern und gewölbter Mitte
  10. Die Madeleines sofort vorsichtig aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Nach Belieben noch warm mit Puderzucker bestäuben.

    Warme Madeleines auf einem Gitter mit Puderzucker bestäubt

Tipps & Hinweise

  • Fette und bemehle die Form auch bei Antihaftbeschichtung, um die feine Muschelstruktur perfekt hervorzuheben.
  • Für ein noch besseres Ergebnis und eine intensivere Textur kannst du den Teig auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Hebe das Mehl wirklich nur ganz vorsichtig unter; zu viel Rühren zerstört die Luftigkeit der aufgeschlagenen Eier.