Original Wiener Apfelstrudel – Rezept für handgezogenen Teig
Apfelstrudel
Knuspriger, hauchdünner Strudelteig gefüllt mit würzigen Äpfeln, Rum-Rosinen und goldbraun gerösteten Butterbröseln.
Nährwerte (pro Portion)
Ein klassischer österreichischer Apfelstrudel hat etwas wahrhaft Magisches an sich. Er weckt Erinnerungen an gemütliche Nachmittage in einem Wiener Kaffeehaus, wo die Luft vom Duft nach Zimt und backenden Äpfeln erfüllt ist. Das Geheimnis eines großartigen Strudels liegt nicht nur in der Füllung, sondern im papierdünnen Teig, der beim Hineinbeißen zart zerfällt. Auch wenn es anfangs einschüchternd wirkt: Das Ausziehen des Teigs von Hand ist ein traditionelles Handwerk, das sich in dem Moment auszahlt, in dem man das erste buttrige, blättrige Stück probiert.
Die Füllung ist eine harmonische Komposition aus säuerlichen Äpfeln, in Rum eingeweichten Rosinen und einer Schicht aus gerösteten Semmelbröseln. Diese Brösel sind das wahre Geheimnis – sie saugen den Saft der Äpfel während des Backens auf, verhindern ein Durchweichen des Teigs und verleihen eine nussige Tiefe. Warm serviert, mit Puderzucker bestäubt und einer Portion Vanillesauce oder Schlagobers, ist dieser Strudel das ultimative Wohlfühl-Dessert für jeden Anlass.
Zutaten
- Weizenmehl (Type 405 oder 700):250 g
- Pflanzenöl:3 EL
- Lauwarmes Wasser:125 ml
- Salz:1 Prise
- Äpfel (z.B. Granny Smith oder Boskoop):1 kg
- Zucker:100 g
- Gemahlener Zimt:1 TL
- Rosinen:75 g
- Dunkler Rum:2 EL
- Semmelbrösel:100 g
- Ungesalzene Butter, geschmolzen:120 g
- Zitronensaft:1 EL
- Puderzucker zum Bestäuben:2 EL
Anleitung
Tipps & Hinweise
- Die Ruhezeit des Teigs ist entscheidend: Nur so entspannt sich das Gluten, wodurch sich der Teig hauchdünn ausziehen lässt, ohne zu reißen.
- Schneiden Sie die Äpfel möglichst gleichmäßig dünn, damit sie im Ofen weich werden, ohne zu verkochen.
- Sollte der Teig beim Ausziehen ein kleines Loch bekommen, ist das kein Problem – einfach leicht zusammendrücken; durch das Aufrollen verschwinden kleine Fehler.
